Kunststoffgebundene Neodym-Eisen-Bor-Magnete werden aus Neodym (Nd), Eisen (Fe) und Bor (B) in Pulverform und Kunststoffharz oder einem anderen Bindemittel hergestellt.

Eigenschaften verschiedener kunststoffgebundener Ferrit-Magnete sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:

Herstellung

Herstellungsprozess von gebundenen Ferrit-Magneten:

Im Herstellungsprozess werden Teilchen mit dauermagnetischen Eigenschaften aus Barium- oder Strontiumferrit in einen thermoplastischen Kunststoff eingebettet. Die Masse aus magnetischem Stoff und Bindemittel wird granuliert, kalziniert (vorgesintert) und durch ein Press- oder Spritzgießverfahren in die gewünschte Form gebracht.

Es kann zwischen zwei Arten von gebundenen Ferriten unterschieden werden: Kunststoffgebundene Ferrite und gummigebundene Ferrite. Gummigebundene Ferrite bestehen aus Ferritmagnetpulver und bindendem Kunstkautschuk. Sie sind sehr elastisch und können durch Strangpressprozesse in vielfältige Formen gebracht werden, so dass daraus beispielsweise Bleche, Stangen oder Zylinder entstehen. Kunststoffgebundene Ferrite werden aus Ferritmagnetpulver und dem Bindemittel Nylon gefertigt und durch eine Spritzgießtechnik in verschiedene Formen gebracht.

Anwendungsgebiete

  • Anwendungsgebiete von kunststoffgebundenen Ferritmagneten
  • Kopierer und Laserdrucker Rollen
  • Permanentmagneten für Motoren
  • Magnetische Ringe für aerodynamische Bauteile
  • Farbfernseherbildschirme
  • Isotrope Spritzgussprodukte
  • Anisotrope Spritzgussprodukte